William & Harry unterstützen kranken Sportler

Prinz William und Prinz Harry stehen nun öffentlich Gareth Thomas bei. Der Rugby-Spieler hatte seine HIV-Erkrankung öffentlich gemacht.

Prinz Harry und Prinz William setzen sich öffentlich gegen die Diskriminierung von HIV-und Aids-Patienten ein.   ©imago images / PA Images

Prinz Harry und Prinz William setzen sich öffentlich gegen die Diskriminierung von HIV-und Aids-Patienten ein.

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Gareth Thomas ist an HIV erkrankt

Dieses Geständnis hat viel Mut gekostet: Gareth Thomas hat sich zu seiner HIV-Erkrankung bekannt. Prinz Harry und Prinz William unterstützen den ehemaligen Rugby-Spieler.

„Mutig wie immer – Legende auf und abseits des Platzes. Du hast unsere Unterstützung. W.“, schrieb der Thronfolger bei Instagram. Prinz William ist bekennender Rugby-Fan und darüber hinaus auch Schirmherr der „Welsh Rugby Union“.

Und auch sein jüngerer Bruder bestärkte den Sportler: „Gareth, du bist eine absolute Legende! Indem du deine Geschichte von HIV erzählst, rettest du Leben und zerstörst das Stigma, indem du zeigst, dass man stark und belastbar sein kannst, während man mit HIV lebt.“

Rugby-Spieler wurde mit Krankheit erpresst

Gareth Thomas hatte seine Erkrankung öffentlich gemacht, nachdem er offenbar mit dieser Enthüllung erpresst wurde. „Ich möchte mein Geheimnis mit euch teilen. Warum? Weil es meine Aufgabe ist, es euch zu sagen. Nicht die der bösartigen Menschen, die mein Leben zur Hölle machen, die damit drohen, es euch zu sagen, bevor ich es tue. Und weil ich an euch glaube und euch vertraue“, erklärte der Waliser.

Es ist nicht das erste mutige Geständnis in seinem Leben. 2009 hatte der Rugby-Spieler seine Homosexualität während seiner aktiven Karriere öffentlich gemacht. Sieben Jahre später heiratete der heute 45-Jährige seinen Ehemann Stephen.

Der Kampf von Prinzessin Diana gegen Aids und HIV

Prinzessin Diana hätte den Einsatz ihrer Söhne sicher befürwortet. Auch sie kämpfte zeitlebens gegen das Stigma von HIV und Aids. Die Britin erregte 1987 viel Aufmerksamkeit, als sie die Hand eines Patienten ohne Handschuhe schüttelte.

„Sie zeigte der Welt, dass Menschen mit Aids nicht die Isolierung, sondern Zuwendung und Freundlichkeit verdienen. Sie hat damit dazu beigetragen, die Haltung der Welt gegenüber Aidskranken zu ändern, und gab den Menschen mit HIV und Aids Hoffnung“, würdigte Bill Clinton 2001 die Geste der verstorbenen Prinzessin.