Herzogin Meghan: Jetzt ist es offiziell

Herzogin Meghan hat einen neuen Job an Land gezogen. Für das britische Modemagazin „Vogue“ arbeitete sie als Blattmacherin und stellte eine besondere Ausgabe zusammen.

Herzogin Meghan wollte nicht auf das Cover der „Vogue“ – sie wollte die Ausgabe selbst gestalten.  © imago images / Starface

Herzogin Meghan wollte nicht auf das Cover der „Vogue“ – sie wollte die Ausgabe selbst gestalten.

© imago images / Starface

Herzogin Meghan gestaltet Ausgabe der „Vogue“

Die Spatzen pfeifen es schon länger von den Dächern, nun ist es auch offiziell: Herzogin Meghan wird die September-Ausgabe der britischen „Vogue“ mitgestalten. Das verkündete die frühere Schauspielerin auf ihrem offiziellen Instagram-Kanal. Die Möglichkeit möchte die Frau von Prinz Harry aber nicht nutzen, um die neuesten Trends vorzustellen, sondern Frauen, welche durch ihr Engagement für positive Veränderungen in der Welt sorgen. Die Ausgabe steht unter dem Motto „Forces to Change“.

Die 15 starken Frauen, die das Cover zieren, wurden von Herzogin Meghan persönlich ausgewählt. Sie alle seien Persönlichkeiten, aus den Bereichen „Mode, Film, Technik und Wellness, die sie bewundert“. Dazu zählen unter anderem Umweltaktivistin Greta Thunberg, die Model Christy Turlington, und Adut Akech Bior, die Schauspielerinnen Salma Hayek, Jane Fonda und Gemma Chan. Auf dem Cover ist auch ein kleiner Spiegel zu sehen. Darin sollen sich die LeserInnen selbst sehen und auch als Bestandteil der „Veränderung“ erkennen.

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We are proud to announce that Her Royal Highness, The Duchess of Sussex is the Guest Editor for the September issue of @BritishVogue. For the past seven months, The Duchess has curated the content with British Vogue's Editor-in-Chief Edward Enninful to create an issue that highlights the power of the collective. They have named the issue: “Forces for Change” For the cover, The Duchess chose a diverse selection of women from all walks of life, each driving impact and raising the bar for equality, kindness, justice and open mindedness. The sixteenth space on the cover, a mirror, was included so that when you hold the issue in your hands, you see yourself as part of this collective. The women on the cover include: @AdwoaAboah @AdutAkech @SomaliBoxer @JacindaArdern @TheSineadBurke @Gemma_Chan @LaverneCox @JaneFonda @SalmaHayek @FrankieGoesToHayward @JameelaJamilOfficial @Chimamanda_Adichie @YaraShahidi @GretaThunberg @CTurlington We are excited to announce that within the issue you’ll find: an exclusive interview between The Duchess and former First Lady of the United States Michelle Obama, a candid conversation between The Duke of Sussex and Dr Jane Goodall, inspirational articles written by Brené Brown, Jameela Jamil and many others. Equally, you’ll find grassroots organisations and incredible trailblazers working tirelessly behind the scenes to change the world for the better. “Guest Editing the September issue of British Vogue has been rewarding, educational and inspiring. To deep dive into this process, working quietly behind the scenes for so many months, I am happy to now be able to share what we have created. A huge thanks to all of the friends who supported me in this endeavour, lending their time and energy to help within these pages and on the cover. Thank you for saying “Yes!” - and to Edward, thank you for this wonderful opportunity.” - The Duchess of Sussex #ForcesForChange

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Modemagazin wird zur Ausgabe der Superlative

Herzogin Meghan selbst ist nicht auf dem Titel zu sehen. Laut Chefredakteur Edward Enninful lehnte die 37-Jährige die Anfrage ab, weil sie es für zu „prahlerisch“ gehalten hätte. Stattdessen konzentrierte sie sich auf die Inhalte. Im Magazin findet sich ein Interview von ihr mit Ex-First Lady Michelle Obama, sowie ein Gespräch von Prinz Harry mit der berühmten Verhaltensforscherin Jane Goodall. Für ihre Arbeit bei „Vogue“ kann die gebürtige Kalifornierin aus ihrem Erfahrungsschatz schöpfen. Auch für ihren früheren Blog „The Tig“ hatte Meghan schon mit herausragende Persönlichkeiten gesprochen. Sieben Monate dauerte die Arbeit an dem neuen Heft.

Wieder muss Herzogin Meghan Kritik einstecken

Obwohl die Herzogin nur beste Intentionen hat, hagelt es, natürlich wieder einmal Kritik. Zum einen beschwerte sich Royal-Reporter Rick Evers, dass Meghan die Nachrichtensperre nicht eingehalten hätte. Bei Instagram klagte er: „Billig, die Presse musste das bis 22:30 Uhr geheimhalten.“

Und auch die britische Politikerin Ann Widdecombe kritisierte, dass sich die Königsfamilie aus der Politik raushalten solle. Bislang zierten die Frauen des Königshauses lediglich das Cover des Magazins. Doch mit dieser Rolle wollte sich Meghan offenbar nicht begnügen. Sie hatte schon öfter betont, wie wichtig es ihr sei, dass Frauen ihre Stimme einsetzen und nutzen. Warum sollte sie selbst dann nur als Kleiderständer vom Cover lächeln? Forces to Change.