Kaiserin Sissi: Das waren ihre geheimen Schönheits-Tricks

Kaiserin Sissi: Das waren ihre geheimen Schönheits-Tricks

Bis heute gilt Kaiserin Elisabeth als eine der schönsten Frauen der Welt. Doch wie schaffte sie es, immer so gut auszusehen? ADELSWELT verrät euch die geheimen Beauty-Tricks von Sissi.

  Ein Porträt von Sissi im Alter von 28 Jahren.   Foto: Gemeinfrei

Ein Porträt von Sissi im Alter von 28 Jahren.

Foto: Gemeinfrei


So brachte Kaiserin Sissi ihre Haare zum Glänzen

Die langen Haare waren das Markenzeichen von Sissi. Um ihre braune Mähne zu pflegen, hatte die Kaiserin ein ganz besonderes Rezept. Sie ließ sich ihre Traumpracht alle zwei bis drei Wochen mit einer Mischung aus Cognac und Eigelb waschen. Der Alkohol verlieh ihrem Haar einen leichten Goldschimmer, die Hühnereier sorgten für eine glänzende Mähne. Auch bei der Haarfarbe half die Kaiserin nach. Sie benutzte ein Pflanzenöl, um ihre Haare dunkler zu tönen. Gegen Spliss benutzte die Frau von Franz Joseph ein Gemisch aus Apfelessig, Zitronenwasser und Brennnesseln.

Sissi selbst hasste das ewige Kämen und Haarewaschen zutiefst. Um ihre Wallemähne zu trocknen, musste diese auf einem Billardtisch ausgelegt werden. „Ich bin die Sklavin meiner Haare“, klagte die Kaiserin einmal. 

  Es war damals ungewöhnlich, dass sich eine Frau des Adels mit offenen Haaren malen ließ. Sissi war jedoch stolz auf ihre lange Mähne.   Foto: Gemeinfrei

Es war damals ungewöhnlich, dass sich eine Frau des Adels mit offenen Haaren malen ließ. Sissi war jedoch stolz auf ihre lange Mähne.

Foto: Gemeinfrei

Pflegemasken für die makellose Haut der Kaiserin

Zu Sissis Zeiten gab es logischerweise noch keine Cremes zu kaufen. Daher mischte man am Kaiserlichen Hof selbst Tinkturen an. Um sich ihre vornehme Blässe zu bewahren, setze Elisabeth auf selbst gemischte Sonnencreme. Diese bestand aus Rosenwasser, Mandelöl, Bienenwachs, Zink und Talk.

Vor dem Schlafengehen trug die gebürtige Bayerin eine Maske aus Weihrauchöl, geschlagenem Eiweiß, Milch, Traubensaft und Rosenwasser auf. Das sorgte für einen jugendlichen Teint. Wenn die Kaiserin mit der Wirkung nicht zufrieden war, schlief sie auch mal mit rohem Kalbsfleisch auf dem Gesicht. Da das Fleisch Collagen enthält, sorgt es für eine straffende Wirkung. Um ihr Bindegewebe straff zu halten, schlief Elisabeth sogar in essiggetränkten Laken.

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Ekeltrank für die schlanke Figur

Elisabeth war sehr erpicht darauf, ihre schlanke Figur zu halten. Sie schwor dabei auf rohen, gepressten Rind- oder Kalbfleischsaft. Dieses Gebräu sollte einer Gewichtszunahme vorbeugen. 

Trotz ihres Schönheitskults war übrigens auch Sissi nicht perfekt. Sie hatte ziemlich kaputte Zähne, weswegen sie ihren Mund auf Bildern stets geschlossen hielt.

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