Königin Maxima: Vorwurf der Steuerhinterziehung

Königin Maxima: Vorwurf der Steuerhinterziehung

Königin Maxima steht im Kreuzfeuer der Kritik. Die niederländische Regentin soll dem Finanzamt nämlich den wahren Wert ihres Besitztümer verschwiegen haben.

Hat Königin Maxima ihre Steuern nicht korrekt angegeben?  ©imago/PPE

Hat Königin Maxima ihre Steuern nicht korrekt angegeben?

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Königin Maxima wird Steuerbetrug zur Last gelegt

Ärger im niederländischen Königshaus. Königin Maxima wird in ihrem Heimatland Argentinien doch tatsächlich Steuerhinterziehung vorgeworfen. Wie die Webseite El Cohete a la Luna“ behauptet, soll die Ehefrau von König Willem-Alexander dem Finanzamt nicht den korrekten Wert ihrer Ländereien mitgeteilt haben. Vor zehn Jahren hatte Königin Maxima an der Grenze zu Chile etwa 3000 Hektar Land gekauft. Der Wert ist inzwischen gestiegen, weil weitere Häuser auf dem Grundstück gebaut wurden. Doch scheinbar hat sie vergessen, dies auch den Behörden mitzuteilen. Dadurch soll sich die Monarchin steuerliche Vorteile erschlichen haben.

Niederländische Politiker fordern nun einen Aufklärung des Falls. „Wir sehen, dass die reichsten Menschen der Welt auf vielfältige Weise versuchen, so wenig wie möglich zu unserer Gesellschaft beizutragen. Unsere königliche Familie sollte daran nicht beteiligt sein, sondern ein gutes Beispiel geben. Ich möchte daher eine sofortige Klärung von Premierminister Rutte über das, was hier los ist“, erklärte Attje Kuiken.

So reagiert der Palast auf die Anschuldigungen

Das niederländische Königshaus weist die Vorwürfe entschieden zurück und bemüht sich um Schadensbegrenzung. „Königin Maxima respektiert die Steuergesetze und -bestimmungen in Argentinien. Dies wird auch von den zuständigen Behörden in Argentinien bestätigt“, betonte ein Sprecher der 47-Jährigen.

Wenn sich die Beschuldigungen als wahr erweisen sollten, würde dies sehr an der Glaubwürdigkeit von Maxima kratzen. Denn nicht nur als Königin ist die ehemalige Bankerin natürlich ein Vorbild, sondern auch in ihrer Funktion als Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen für Finanzdienste in Entwicklungsländern.

Noch sind die Vorwürfe nicht hieb- und stichfest bewiesen. So lange gilt die Unschuldsvermutung.

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