Kronprinzessin Victoria: Bei dieser Sache wird sie schwach

Kronprinzessin Victoria von Schweden hat eine geheime Vorliebe, die ihre Augen stets zum Leuchten bringt. Welche das ist, verrät Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert.

Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert plaudert in seinem neuen Buch aus dem Nähkästchen.  © imago images / Future Image

Adelsexperte Rolf Seelmann-Eggebert plaudert in seinem neuen Buch aus dem Nähkästchen.

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Kronprinzessin Victoria liebt diese Süßigkeit

Er ist vermutlich der bedeutendste Adelsexperte Deutschlands: Seit über 40 Jahren berichtet Rolf Seelmann-Eggebert nun schon über die Königshäuser der Welt. Für ihn öffneten sich Türen, die für andere Journalisten ein Leben lang verschlossen bleiben. Über seine Treffen mit Prinz Charles, Königin Silvia und anderen Royals berichtet er jetzt auch in seinem neuen Buch „In Hütten und Palästen – Ein Reporterleben“*.

Zu Kronprinzessin Victoria hat der Palastreporter ein besonderes Verhältnis. „Wann immer ich sie treffe, bringe ich ihr Lübecker Marzipan mit. Das mag sie so gern“, plauderte Rolf Seelmann-Eggebert im Interview mit GALA aus. „Als sie mal hier in Hamburg im Museum für Völkerkunde war, schob ich ihr eine Packung unterm Tisch zu, von Schoß zu Schoß sozusagen. Da bekam sie richtig leuchtende Augen.“

Wie sehr Kronprinzessin Victoria die Süßware aus Mandeln und Zucker liebt, wurde auch an ihrer Hochzeit deutlich. Von einem unbekannten Gönnern bekam das Brautpaar wohl wissend eine zweieinhalb Kilo schwere Marzipantorte aus dem Hause Niederegger geschenkt. Fünf Tage hatten zwei Konditorinnen an der Torte gearbeitet.

Wenn man Kronprinzessin Victoria eine Freude machen will, schenkt man ihr am besten eine Packung leckeres Marzipan.  © imago images / PPE

Wenn man Kronprinzessin Victoria eine Freude machen will, schenkt man ihr am besten eine Packung leckeres Marzipan.

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Rolf Seelmann-Eggebert bekam Rüffel von der Queen

Der 82-Jährige berichtet in seinem Buch auch ehrlich von einem Fauxpas, den er sich gegenüber Queen Elizabeth erlaubte. Als die Königin in Berlin zu Besuch war, um die neue britische Botschaft zu eröffnen, wagte es der Adelsexperte sie anzusprechen. Ein Fehler: Denn eigentlich muss man warten, bis die Queen das Gespräch eröffnet. Aber nicht nur das: Unbedacht beleidigte Rolf Seelmann-Eggebert die Königin auch noch mit seiner Frage.

„Majestät, wir fragen uns hier gerade, wie der Prince von Wales das Gebäude finden würde“, fragte der Reporter die Monarchin. „Ohne ihr Gesicht zu verziehen, kanzelte sie mich ab: ,Der ist ja wohl nicht da, oder?’ und marschierte weiter. Das saß. Da hatte man die Königin höchstpersönlich vor sich und fragte nach des Sohnes Meinung. Blamabel, Blambel“, erinnert sich der Norddeutsche selbstkritisch.

Auch wenn sich Rolf Seelmann-Eggebert damals sehr über seinen Fauxpas geärgert hat, ist es doch heute eine amüsante Anekdote, welche die ungeheure Schlagfertigkeit der Queen verdeutlicht.

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