Royals, die fast gestorben wären

Royals, die fast gestorben wären

Viele Royals haben in ihrem Leben schon viele heikle Situationen erlebt, durch die sie beinahe gestorben wären. ADELSWELT verrät dir die unfassbaren „Nahtod-Erfahrungen“ der Adligen.

Mordanschläge, ein Lawinenunglück und Beinahe-Abstürze – die britische Königsfamilie hatte viele Schutzengel.  © imago images / i Images

Mordanschläge, ein Lawinenunglück und Beinahe-Abstürze – die britische Königsfamilie hatte viele Schutzengel.

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Diese Royals wären fast gestorben

Das Leben ist nur eine Leihgabe. Eine Sekunde reicht, damit dieses kostbare Geschenk wieder verloren gehen kann. Auch die Royals mussten schon erfahren, wie schnell alles vorbei sein kann. Denn viele von ihnen befanden sich schon in lebensgefährlichen Situationen.

Queen Elizabeth: Ihr Leben hing mehrmals am seidenen Faden

Den traurigen Rekord in Sachen Nahtod-Erfahrungen kann wohl Queen Elizabeth vorweisen. Denn immer wurde der Königin nach dem Leben getrachtet. 1981 gab es gleich zwei Schreckmomente für die Regentin. Während der Trooping the Colour-Feier führte die Queen hoch zu Ross eine Parade an, als Marcus Sarjeant gleich sechs Mal auf sie feuerte. Ihr Pferd erschreckte sich, doch die Monarchin ritt unberührt weiter. Später stellte sich heraus, dass es sich um Platzpatronen handelte. Dennoch war der Schock groß. Der Attentäter wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt, jedoch aber vorzeitig entlassen.

Im Oktober desselben Jahres schoss der psychisch kranke Christopher John Lewis in Neuseeland auf die Britin, als sie gerade die wartende Menschenmenge begrüßte. Damals wurde der Vorfall jedoch vertuscht. Sicherheitskräfte begründeten den Knall mit einem umfallenden Schild. Erst 2018 kam die Wahrheit ans Licht. Der Täter hatte sich bereits 1997 im Gefängnis das Leben genommen.

Queen Elizabeth bewahrte in jeder gefährlichen Situation Ruhe.  © imago images / i Images

Queen Elizabeth bewahrte in jeder gefährlichen Situation Ruhe.

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Prinzessin Stéphanie: Sie überlebte, doch ihre Mutter starb

Es ist eine Wunde, die niemals heilt. 1982 war Prinzessin Stéphanie in einen schrecklichen Autounfall verwickelt. Während sie mit ihrer Mutter auf der Route de La Turbie fuhr, verlor Fürstin Gracia Patricia plötzlich die Kontrolle über den Wagen. Der braune Rover 3500 stürzte vierzig Meter in die Tiefe. Einen Tag nach dem Unfall starb die dreifache Mutter. Prinzessin Stéphanie überlebte mit einer Gehirnerschütterung und einem gebrochenen Wirbel.

Schlimmer waren die seelischen Qualen. „Es dauerte Jahre, bis sie es akzeptieren konnte. Allein, dass sie in dem Auto mit unserer Mutter war und nicht in der Lage war, sie rauszuziehen oder das tragische Ende abzuwenden, war sehr schmerzvoll für sie“, erklärte ihr Bruder Fürst Albert in einem Interview. Das falsche Gerücht, das die Monegassin in Wahrheit am Steuer saß, war eine zusätzliche Belastung. Augenzeugen hatten nach dem Unfall nämlich angegeben, dass Stephanie aus der Fahrertür geklettert sei. Grund dafür war jedoch, dass sich ihre Beifahrertür nicht mehr öffnen ließ.

Prinz Charles: Ein Lawinen-Unglück hätte ihn fast getötet

Jener Tag im Jahr 1988 hat das Leben von Prinz Charles für immer verändert. Als der Thronfolger mit Freunden beim Ski-Fahren im schweizerischen Klosters unterwegs war, wurde die Truppe von einer Lawine überrollt. „Es war, als würde der Berg explodieren, ich werde das Geräusch der Lawine nie mehr vergessen“, erklärte der Brite später. Wie durch ein Wunder konnte Prinz Charles gerettet werden.

Sein Freund Major Hugh Lindsay (†34) starb jedoch unter den Schneemassen. Besonders tragisch: Seine Frau Sarah Lindsay, die im Pressebüro des Buckingham Palace arbeitete, war im siebten Monat schwanger. Der Brite tat alles, um die Witwe zu unterstützen und übernahm die Patenschaft für ihre Tochter Alice Rose.

Prinzessin Diana: Charles und sie entgingen Anschlag

Es war nicht die einzige heikle Situation im Leben von Prinz Charles. 1983 plante die IRA einen Mordanschlag auf Prinzessin Diana und ihn. Als sie hörten, dass der Thronfolger und seine Frau ein Konzert der Gruppe „Duran Duran” besuchen würden, versteckten sie eine Bombe in einer Toilettenwand. Diese befand sich ganz in der Nähe von ihrer Loge. Bei einer Zündung hätte die Bombe im Umkreis von 18 Metern jeden Menschen zerfetzt.

„Sie wollten Diana und Charles und uns sowie jeden anderen im Raum töten”, erinnert sich Roger Taylor, Schlagzeuger der Band. Zum Glück konnte die grausame Tat verhindert werden. Ein Polizist hatte sich bei der IRA eingeschleust und den geplanten Anschlag gemeldet. Gott sein Dank: Sonst wäre Prinz William mit nur einem Jahr Vollwaise gewesen.

Prinz Charles und Prinzessin Diana sollten bei einem Konzert ermordet werden.  ©imago images / ZUMA Press

Prinz Charles und Prinzessin Diana sollten bei einem Konzert ermordet werden.

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Herzogin Camilla: Horror-Erlebnis über den Wolken

Auch die zweite Frau von Prinz Charles musste schon um ihr Leben zittern. Im Sommer 2018 erlebte Herzogin Camilla einen wahren Horror-Trip über den Wolken. Während sie im königlichen Hubschrauber saß, kam es zu zwei Beinahe-Unfällen. Zuerst wäre der Helikopter fast mit einem Flugzeug voller Fallschirmspringer kollidiert, 45 Minuten später kam ihnen beim Landeanflug ein Segelflugzeug in die Quere. Der unfassbare Grund: Der Pilot hatte vorher versäumt, die zuständigen Fluglotsen zu informieren.

Herzogin Fergie: Sie überlebte den 11. September

Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die ganze Welt erschüttert. Auch Sarah Ferguson denkt bis heute mit Schaudern an diesen Tag – denn beinahe wäre es ihr letzter gewesen. Die Herzogin hatte damals nämlich einen Termin im 101. Stock im Nordturm der Twin Towers. Durch wundersame Weise wurde sie jedoch im Verkehr aufgehalten und kam 20 Minuten zu spät. Dieser Umstand rettete ihr das Leben. „Ich nehme jede Minute als Segen“, erklärte die Ex-Frau von Prinz Andrew dankbar gegenüber dem “Hello“-Magazin.

Prinz Laurent: Nach Nahtod-Erfahrung spricht er mit Geistern

Das Leben von Prinz Laurent hing ebenfalls am seidenen Faden. 2014 erkrankte der Belgier an einer schweren Lungenentzündung und musste sogar in ein künstliches Koma versetzt werden. Nach drei Wochen im Krankenhaus durfte der Bruder von König Philippe aber wieder nach Hause.

Doch die Erfahrung hat den Prinzen verändert. Ein Jahr später erklärte der dreifache Vater mit Toten reden zu können. „Ich kann Ihnen keine Namen nennen, aber ich habe fast jeden Tag zwei Vorfahren, mit denen ich Kontakte habe. Ich spreche mit ihnen, so wie ich jetzt mit Ihnen spreche“, sagte er „La Dernière Heure“ und fügte hinzu: „Sie antworten mir mit Zeichen. Es gibt Antworten auf Fragen, die mir in den Sinn kommen, und ich bin ihnen dankbar. Es mag dumm klingen, aber so ist es.“

Kronprinz Frederik: Ein Ausflug endete in einem Total-Crash

Im dänischen Königshaus wäre es fast zu einer Familientragödie gekommen. Prinz Joachim und Kronprinz Frederik sowie zwei Freunde wurden im August 1988 in einen schrecklichen Verkehrsunfall verwickelt. Als Joachim einem anderen Auto in einer Kurve ausweichen musste, verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug. Kronprinz Frederik und Peter Heering wurden aus dem Wagen geschleudert und landeten in einem Fluss. „Ich werde ohnmächtig und wache auf, weil ich weiß, dass ich ertrinke“, erinnerte sich der Soldat in der Biografie des Thronfolgers. Trotz ihrer Verletzungen befreiten sie dann aber noch ihre Mitfahrer aus dem Wagen, der auf dem Dach gelandet war.

Königin Margrethe hätte fast beide Söhne bei einem Autounfall verloren. Wie durch ein Wunder überlebten Kronprinz Frederik und Prinz Joachim das Unglück.  ©imago images / PPE

Königin Margrethe hätte fast beide Söhne bei einem Autounfall verloren. Wie durch ein Wunder überlebten Kronprinz Frederik und Prinz Joachim das Unglück.

©imago images / PPE

Prinz Joachim, der am Steuer saß, blieb unverletzt. Frederik und Peter erlitten Knochenbrüche und Prellungen. Der Kronprinz hat von dem Unfall bis heute eine Narbe am Hinterkopf. Ein relativ glimpflicher Ausgang, wenn man bedenkt, dass das Auto Totalschaden hatte. Das Erlebnis verfolgt Prinz Joachim bis heute. „Ich denke jeden Tag an den Tod“, erklärte er vor ein paar Jahren.

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