Prinz Henrik: Freund spricht über seine letzten Monate

Prinz Henrik: Freund spricht über seine letzten Monate

Der Tod von Prinz Henrik hat eine große Lücke in der dänischen Königsfamilie hinterlassen. Nun spricht sein bester Freund über ihre letzten gemeinsamen Tage.

Obwohl sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechterte, war Prinz Henrik noch voller Lebensfreude.  ©imago/PanoramiC

Obwohl sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechterte, war Prinz Henrik noch voller Lebensfreude.

©imago/PanoramiC

Sein bester Freund erinnert sich an Zeit mit Prinz Henrik

Am 13. Februar 2018 schloss Prinz Henrik von Dänemark für immer die Augen. In seinen letzten Lebensmonaten zog es den Mann von Königin Margrethe immer wieder nach Ägypten, denn dort lebte einer seiner besten Freunde. Enan Galaly hat nun mit „Se og Hør“ über ihre letzte gemeinsame Zeit gesprochen. „Er war in den letzten drei Monaten viel mit mir zusammen. Ich möchte nicht sagen 24 Stunden am Tag, aber fast immer und nie mehr als 50 Meter entfernt“, verrät der Hotelier. Die Männer lernten sich vor Jahren in Dänemark kennen und wurden während einer Reise von Prinz Henrik durch Ägypten Freunde.

Gemeinsam besuchten sie die Sehenswürdigkeiten von Ägypten, fuhren wie normale Touristen mit dem Fahrrad durch die Ortschaften. „Er war ein Mensch, der die Zeit genossen hat, die ihm das Leben gelassen hatte. Obwohl er krank war, tat er die Dinge, die er wollte. Es ist zum Strand gegangen, ist mit dem Strand-Buggy herumgefahren, ist auf Kamelen geritten, hat auf dem Basar Geschenke für seine Schwiegertochter und Enkelkinder gekauft“, erinnert sich sein guter Freund.

Prinz Henrik von Dänemark glücklich im Ägypten-Urlaub.  Foto: Danish Royal House

Prinz Henrik von Dänemark glücklich im Ägypten-Urlaub.

Foto: Danish Royal House

„Ich wusste, dass er gehen würde“

Enan Galaly war auch an seiner Seite, als sich der Gesundheitszustand von Prinz Henrik während seines Aufenthalts verschlechterte. Der Ehemann von Königin Margrethe wurde dann mit einem Privatflugzeug zurück nach Dänemark geflogen. Der Hotelier ahnte, dass er seinen Freund nie wiedersehen würde. „Ich wusste, dass er gehen würde, also war es nicht schockierend für mich“, zitiert ihn „Se og Hør““.

Schließlich stellten die Ärzte fest, dass der an Demenz erkrankte Prinz Henrik einen Tumor im linken Lungenflügel hatte. Wenig später erlag der gebürtige Franzose seinem Leiden.

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